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Mitgliederversammlung beschließt neuen Verbandsnamen: Trainer*innen Deutschland e.V.

Chemnitz - 07.12.25. Der bisherige Berufsverband der Trainer/innen im Deutschen Sport e.V. (BVTDS) hat im Rahmen seiner digitalen Mitgliederversammlung am 03.12.25 einen bedeutenden Schritt vollzogen und sich für einen neuen Verbandsnamen entschieden. Künftig firmiert der Verband unter „Trainer*innen Deutschland e.V.“ (TrD).

Der bisherige Berufsverband der Trainer/innen im Deutschen Sport e.V. (BVTDS) hat im Rahmen seiner digitalen Mitgliederversammlung am 03.12.25 einen bedeutenden Schritt vollzogen und sich für einen neuen Verbandsnamen entschieden. Künftig firmiert der Verband unter „Trainer*innen Deutschland e.V.“ (TrD).

Mit dem Beschluss folgt der Verband dem Wunsch vieler Mitglieder sowie Rückmeldungen aus Sportverbänden und der Sportpolitik, einen moderneren, leichter kommunizierbaren und prägnanteren Namen zu etablieren. Die bisherige Abkürzung BVTDS galt lange als sperrig und wenig einprägsam; auch der ausgeschriebene Name entsprach nach Einschätzung vieler nicht mehr den Anforderungen zeitgemäßer Verbandskommunikation.

Zur Vorbereitung der Entscheidung hatte das Präsidium eine umfassende Mitgliederbefragung durchgeführt. Dabei standen mehrere Namensvorschläge mit insgesamt zwölf Ausführungen zur Wahl – jeweils in klassischer, gegenderter oder wortspielerischer Form. Zudem wurden zusätzliche Vorschläge aus der Mitgliedschaft eingereicht. In der Versammlung entspann sich eine ausführliche und äußerst konstruktive Debatte. Dabei wurden unterschiedliche Sichtweisen deutlich:

Einige Mitglieder machten in der Diskussion deutlich, dass eine Rückkehr zu einem rein maskulinen Verbandsnamen für sie einen Rückschritt bedeuten würde. Der Verband solle vielmehr ein klares Signal für Vielfalt, Gleichberechtigung und eine zeitgemäße Sprache setzen. Gleichzeitig kamen jedoch auch kritische Stimmen zu Wort. Einige Mitglieder äußerten Vorbehalte gegenüber Genderzeichen wie dem Sternchen und verwiesen insbesondere auf Fragen der Lesbarkeit sowie auf die öffentliche Akzeptanz solcher Schreibweisen. Neben der Genderfrage wurden auch grundsätzliche Argumente für eine Namensänderung hervorgehoben. Der bisherige Verbandsname sei sehr lang, schwer auszusprechen und kaum merkfähig; dies erschwere vor allem in politischen und verbandlichen Gremien die Kommunikation. Ein kürzerer und prägnanterer Name könne hingegen die Wahrnehmbarkeit und Positionierung des Verbands deutlich verbessern.

Andere Mitglieder wiederum äußerten Skepsis gegenüber einer Umbenennung an sich. Sie bezweifelten den tatsächlichen Nutzen einer Namensänderung und verwiesen darauf, dass das bestehende Kürzel BVTDS bereits eine gewisse Bekanntheit im organisierten Sport erreicht habe.

Nach einer zweistufigen Abstimmung entschied sich die Mitgliederversammlung klar für den neuen Verbandsnamen: Trainer*innen Deutschland e.V. (TrD). Diese Variante setzte sich in der Stichwahl gegen den zweitplatzierten Vorschlag „Deutscher Trainerverband e.V.“ durch.

Mit dem Namen verbindet der Verband Inklusivität, Modernität und eine klare nationale Verortung. Gleichzeitig bleibt er deutlich kürzer und markanter als der bisherige Name. 

Das Präsidium bewertet die Entscheidung als ein wichtiges Signal für die Zukunft des gesamten Berufsstandes. Mit dem neuen Namen verbindet der Verband eine deutlich stärkere Sichtbarkeit gegenüber Politik, Verbänden und Öffentlichkeit sowie eine moderne, zeitgemäße Verbandsidentität. Zugleich steht der Name ausdrücklich für die Vielfalt der Trainer*innen, die der Verband vertritt. Die formale Eintragung der Namensänderung im Vereinsregister wird nun in die Wege geleitet.

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